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Anfälligkeit von RTF-Dateien



 
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Siegfried Mühle
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 19:44    Titel: Anfälligkeit von RTF-Dateien Antworten mit Zitat

Um sich und Andere vor Viren zu schützen, speichern viele Ahnenforscher ihre Dokumente wann im immer möglich als RTF-Datei ab. Denn das "Rich Text Format" enthält keine Makros und - so könnte man vermuten - damit auch keine Makroviren.

Die scheinbar logische Schlussfolgerung "Ohne Makros keine Makroviren" stimmt aber nicht. Das RTF-Format kann nämlich weiterhin eingebettete Objekte (Grafiken, Dokumente, Tabellen, Musikdateien ) mit Makros enthalten. Alle Daten dieser Objekte bleiben vollständig erhalten, also auch darin vorhandene Makroviren.
Diese Makros können nicht beim Öffnen der RTF-Datei aktiv werden, sondern erst wenn der Anwender doppelt auf das Objekt in der Datei klickt. Danach würde (wenn nicht deaktiviert) die Standard-Warnung von Office erscheinen, die auf enthaltene Makros aufmerksam macht, jedoch keine Information darüber besitzt, ob es sich wirklich um einen Virus oder harmlose Makros handelt. Wenn der Anwender nach dieser Meldung das Aktivieren der Makros bestätigt, können im eingebetteten Dokument enthaltene Viren aktiv werden.
Problematisch ist diese Sicherheitslücke vor allem auch deswegen, weil viele gängige Antivirenprogramme Viren in solchen eingebetteten Objekten in RTF-Dateien nicht finden, geschweige denn entfernen können. Und dies, obwohl sie denselben Virus in einer DOC- oder XLS-Datei problemlos nachweisen würden.

Also auch Vorsicht bei RTF-Dateien!

Auf der Seite http://support.microsoft.com/kb/303521/de kann man nachlesen, was Microsoft dazu schreibt. Allerdings in einem fürchterlichen Deutsch.
Und auf http://archiv.chip.de/news/c1_archiv_news_stories_17498375.html gibt es einen Beirag "Trojaner in RTF-Datei klaut Passwörter".

Siegfried (Mühle)
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