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Bürgerbücher als Quelle für Genealogen



 
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Siegfried Mühle
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.12.2009, 20:59    Titel: Bürgerbücher als Quelle für Genealogen Antworten mit Zitat

Bürgerbücher (auch als Bürgerrolle, Bürgerprotokoll oder Bürgeraufnahmebuch bezeichnet) verzeichnen die Aufnahme einer Person (Bürgersöhne oder Auswärtige) oder einer Familie als Neubürger einer Stadt. Derartige Verzeichnisse wurden seit der Entwicklung der Bürgerschaft in Städten geführt: vom Mittelalter an, mit der Entwicklung der ständischen Gesellschaft und des Bürgertums als dritten Standes, bis über das Ende der frühen Neuzeit hinaus in der bürgerlichen Gesellschaft.

Alle Neubürger erhielten durch ihre Aufnahme in die Bürgerschaft die Rechte auf Grunderwerb in der Stadt, zur Nutzung der Allmende, zur Niederlassung als Handwerker oder Gewerbetreibende und den grundsätzlichen Zugang zu städtischen Ämtern.
Vielfach folgten auf die Verleihung des Bürgerechtes der Grunderwerb, eine selbständige Berufsausübung und die Gründung eines Hausstandes (Heirat).

Der Inhalt dieser Bücher ist unterschiedlich. Meistens enthalten sie
- den Ort,
- Aufnahmeantrag und -gebühr,
- den Namen des Bewerbers,
- Heimatort des Bewerbers,
- das Gewerbe,
- den Namen des Vaters (manchmal auch beider Eltern),
- Namen der Zeugen und eventueller Bürgen.

Die noch erhaltenen Bürgerbücher befinden sich in der Regel im zuständigen Stadtarchiv oder als Abschrift in der Bücherei. Einige Bürgerbücher sind auch veröffentlicht worden und können im Buchhandel erworben werden.
Vereinzelt gibt es auch bereits Bürcherbücher als Digitalisate im Internet (z. B. Basel, Erfurt, Murten, Zürich, u. a.).

Siegfried (Mühle)
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