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Brinksitzer



 
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Willi Beutler
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Anmeldungsdatum: 28.08.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 04.01.2010, 10:20    Titel: Brinksitzer Antworten mit Zitat

Am 07.06.1825 wird in Dossow, Ostprignitz, im Sterbeeintrag des Sohnes der Vater Christoph Rauhöft als Brinksitzer, bezeichnet. Vorher war er Büdner.
Was ist unter diesem Begriff zu verstehen?
Vielen Dank für eine Erklärung!
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Frank Fuchs
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Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: 04.01.2010, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Willi,

[lt. Wikipedia] Als Häusler (auch Eigenkätner, Kathenleute, Büdner bzw. Bödner, Kolonisten, Brinksitzer, Häuselmann, Instleute oder Kleinstellenbesitzer) bezeichnete man früher Kleinstbauern mit eigenem Haus, aber nur wenig Grundbesitz.
Das Wort kommt vom Mittelhochdeutschen „hiuseler“. http://de.wikipedia.org/wiki/Brinksitzer
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Siegfried Mühle
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04.01.2010, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Der Brink war in Nord- und Nordostdeutschland in vielen Dörfern eine leicht erhöhte Stelle in der Nähe des Dorfes. Diese Siedlungsstellen waren vom Boden her minderwertig und lagen meistens ungeschützt. Die Brinksitzer oder Freien zählten nicht als Bauern und hatten keinen Anteil an den besseren Ackerflächen, dem sogenannten Eschland. Sie hatten aber geringen Bodenbesitz und von daher auch Stimmrecht in der Gemeinde. Sie arbeiteten meistens zusätzlich als Handwerker im Dorf, da es auf dem Lande möglich war, ein Handwerk außerhalb der strengen Regelungen der Zünfte auszuüben.

Weiterführende Erklärungen finden sich über Google bei Eingabe des Suchbegriffes "Brinksitzer".

Siegfried (Mühle)
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Willi Beutler
Bewährtes Mitglied
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Anmeldungsdatum: 28.08.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank an Frank und Siegfried für die Erklärungen.
Gruß
Willi
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